Stellenausschreibung Mesnerdienst

 

Für unsere langjährige Mesnerin, die demnächst in den Ruhestand geht, sucht die
Katholische Kirchengemeinde St. Martin Großengstingen für die Kirche St. Martin ab
1.02.2018 einen engagierten, verantwortungsbewussten
Mesner (m/w)
mit einem Beschäftigungsumfang von 13 Stunden/Woche.
Ihre Aufgaben sind:
Liturgische Dienste bei Gottesdiensten und Kasualien,
Hausmeistertätigkeiten, Öffnen und Schließen der Kirche,
Reinigung und Winterdienst um die Kirche, Blumenschmuck
und Reinigung der Kirche.
Ihre Voraussetzungen:
Sie sind flexibel, belastbar, teamfähig, bringen ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft
mit und haben Verständnis und Interesse für die Aufgaben der Katholischen Kirche.
ie Bereitschaft zur Fortbildung als Mesner/in setzen wir voraus.
Wir bieten Ihnen einen sicheren Arbeitsplatz mit tariflicher Vergütung nach AVO-DRS
nd zusätzlicher betrieblicher Alterssicherung.
Ihre Bewerbung richten Sie bis zum 05.01.2018 an die Katholische
Kirchengemeinde St. Martin, Kirchstr. 13/1, 72829 Engstingen. Nähere Auskünfte
erhalten Sie von Kirchenpfleger Hans Raach, Tel. 07129-3214.

 

Weihnachtsliedersingen

Am 3. Adventssonntag um 18.00 Uhr lädt die Kirchengemeinde alle ganz herzlich ein in die Pfarrkirche St. Martin zum Singen. Das Weihnachtsliedersingen wird von dem Kirchenchor, der Miniband und unserer Organistin durchgeführt. Viele wunderschöne Weihnachtslieder sind ein bisschen in Vergessenheit geraten und daher wollen wir zusammen die Ankunft Gottes auf Erden, der viele schöne Lieder und Texte gewidmet ist, musikalisch erspüren. Lassen Sie sich dieses Erlebnis, an dem Sie selbst mitwirken können, nicht entgehen.

Spendenübergabe an den Verein für krebskranke Kinder Tübingen e.V.

Die Teilnehmer des Seniorentreffs St. Martin haben Geld für den Förderverein für krebskranke Kinder Tübingen e.V. gesammelt. Am Dienstag, 12. September 2017 ist der Scheck überreicht worden.

 

Horst Simschek, der stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins für krebskranke Kinder Tübingen e.V. war zu Gast beim Seniorentreff unserer Kirchengemeinde St. Martin. Man könnte vielleicht denken, dass die Arbeit des Vereins weit weg vom Teilnehmerkreis des Seniorentreffs wäre, aber der Verein kümmert sich nicht nur um die jungen Patienten selbst sondern auch um deren Angehörige. Horst Simschek erläuterte, wenn ein Kinder erkrankt, seien nicht nur Mamas, Papas und Geschwister betroffen, sondern auch Omas und Opas. Großeltern leiden doppelt, denn sie sehen die eigenen Kinder leiden und das Leid des geliebten Enkelkindes. Der Verein tut auch etwas für die ältere Generation und kümmert sich um deren Leid.

Gleich zu Beginn stellte er das wichtigste Anliegen des Vereins in den Vordergrund: Ziel ist es sich gegenseitig Mut zu machen! Der Patient braucht Mut und Hoffnung um durchzuhalten. 40% des Heilungserfolges liegen außerhalb der medizinischen Betreuung.

Der Verein ist in vielen Bereichen tätig. Anschaulich anhand eines Films stellte Herr Simschek die Arbeit des Vereins vor.

Da ist die Unterbringung in Elternhäusern. In zwei Häusern mit 19 Zimmern können Familien krebskranker Kinder während der Behandlung übernachten. Manche finden dort bis zu zwei Jahren eine Heimat auf Zeit.

Es werden Freizeiten organisiert, wo Geschwister, die gesund sind, gemeinsam mit dem erkrankten Geschwister spielen, entspannen, Probleme loswerden können. Für die Familien gibt es einen psychosozialen Beratungsdienst.

Noch in den sechziger Jahren gab es kaum Heilungschancen für ein an Leukämie erkranktes Kind. Heute überleben vier von fünf Kindern. Die Forschung hat in teuren und zeitaufwändigen Verfahren neue Behandlungsformen entwickelt, damit die meisten Patienten gerettet werden können. Auch hier setzt die Arbeit des Vereins an und unterstützt die Krebsforschung finanziell. Teure Geräte müssen angeschafft werden und das Budget der Klinik für die Forschung hat nur einen begrenzten Rahmen. Professor Dr. Handgretinger stößt im Verein immer auf offenen Ohren, wenn neue Therapien erforscht werden sollen. Nach Tübingen kommen oft Patienten aus ganz Deutschland und dem Ausland für die anderswo bereits die Hoffnung aufgegeben wurde.

Damit sich die Kinder in der Klinik trotz aller Beschwerden wohlfühlen und die Zeit gut durchstehen finanziert der Verein die Anstellung von Psychologen, Erzieher, Kunst- und Musiktherapeuten, die mit den Patienten spielen, malen, etc. und den Kindern Mut machen für ihre Behandlung.

Leider können aber auch in Tübingen nicht alle Patienten gerettet werden und der Verein bietet psychologische Betreuung im Palliativ-Stadium an und organisiert Gesprächsangebote und Freizeiten für trauernde Geschwister und trauernde Familien.

Horst Simschek war 25 Jahre stellvertretender Direktor und Schulleiter, zuletzt am Eugen Bolz Gymnasium in Rottenburg. Was lag da näher, als sich auch nach seiner Pensionierung für Kinder einzusetzen.

Der Verein finanziert sich ausschließlich aus Spenden. Es war ihm ganz wichtig hervorzuheben, dass der Verein eine Institution sei, bei der man 100% sicher sein kann, dass das gespendete Geld auch komplett den Patienten und ihren Familien zugutekommt. Der ganze Vorstand arbeitet ehrenamtlich, so dass keine Kosten für Verwaltungsaufwand entstehen. Herr Simschek sei gerne nach Engstingen gekommen, um die Arbeit des Vereins einem größeren Publikum bekannt zu machen. Er bat die Seniorinnen und Senioren auch ihrerseits im Bekanntenkreis von der Arbeit des Vereins weiterzuerzählen.

Am Ende des Vortrags überreichte Pfarrer Wolfgang Jäger Herrn Simschek einen Scheck mit dem stolzen Spendenbetrag von 700 Euro für den er sich ganz herzlich bedankte.

Aus dem Kirchengemeinderat

Am 13. November 2017 um 20.00 Uhr findet die nächste Kirchengemeinderatssitzung im Katholischen Gemeindezentrum Großengstingen statt.

Interessierte sind zur Sitzung herzlich eingeladen.

 

Besondere Maiandacht

 

Am Sonntag 21. Mai gibt es um 18.30 Uhr in der Kirche St. Martin eine besonders festliche Maiandacht. Die drei Kath. Kirchenchöre von Oberstetten, Eglingen und Engstingen werden diese Andacht mit eigenen und gemeinsamen Marienliedern mitgestalten, wie mit dem Ave-Glöcklein oder festlichen Marienliedern von Johannes Brahms oder Max Reger. Sie sind auch herzlich eingeladen mitzusingen. Im Anschluss können Sie sich im Gemeindezentrum mit den Sängerinnen und Sängern noch gerne ein wenig austauschen.

Riesenfreude im Kindergarten St. Martin

Die Kinder im Kindergarten freuten sich riesig, aber noch mehr freuten sich die Erzieherinnen. 1.000 € haben sie gewonnen und jetzt haben sie den Gutschein. Was war passiert? Im Oktober hat der Lebensmitteldiscounter REWE eine Ausschreibung unter dem Thema  „Alles rund um den Kürbis“ gemacht, bei der sich die Kindergärten in der Region Südwest beteiligen konnten. Das Ergebnis ihrer Arbeit sollte in einer Collage dokumentiert werden. Also ran an den Kürbis. Von den Kürbiskernen über das Fruchtfleisch bis hin zur Nutzung als dekorative Laterne haben sie alles ausprobiert und festgehalten. Das Ergebnis war so beeindruckend, dass sie dafür jetzt belohnt wurden. 25 der über 200 Kindergärten, die an der Ausschreibung teilnahmen, haben gewonnen und unser Kindergarten ist einer davon.

Der Leiter der Region Südwest von Rewe, Daniel Windbach, und die Leiterin des Rewemarktes Engstingen, Bernadette Mauz, haben jetzt den Gutschein an die Kinder überreicht. Damit können die Erzieherinnen die nächste Zeit unbeschwert ihr Projekt „Komm mit ins gesunde Boot“, bei dem es um die Auswahl, Zubereitung und den Verzehr von gesunden Lebensmitteln geht, weiter fortführen; denn es geht darum, die Kinder frühzeitig mit gesundem Obst und Gemüse vertraut zu machen.

Einen ganz herzlichen Glückwunsch an die Kinder und die Erzieherinnen unseres Kindergartens für ihre Arbeit und ihre Ideen.

Das Dekanat Reutlingen-Zwiefalten feierte zehnjähriges Bestehen

Mit einem festlich musikalischen Gottesdienst feierte das Dekanat Reutlingen-Zwiefalten am 26. Januar 2017 in unserer Pfarrkirche St. Martin seinen zehnten Geburtstag. Das ländlich geprägte Dekanat Zwiefalten und das städtisch strukturierte Dekanat Reutlingen fusionierten am 01.01.2007. Somit wurden die Dekanatsgrenzen weitestgehend an die Grenzen des Landkreises Reutlingen angepasst. Ausnahmen bilden die bürgerlichen Gemeinden Wannweil (Dekanat Rottenburg-Tübingen), Mehrstetten (Dekanat Ulm-Ehingen) und Trochtelfingen (Erzdiözese Freiburg, außer Wilsingen).

Durch den Zusammenschluss ist das Dekanat Reutlingen-Zwiefalten mit knapp 60.000 Katholiken inzwischen das fünftgrößte unter den 25 Dekanaten in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Etwa ein Viertel der Bevölkerung im Landkreis Reutlingen gehört der katholischen Kirche an.

Der feierliche Gottesdienst wurde vom Kirchenchor St. Martin unter der Leitung von Günter Polanz und vom Dekanatskirchenmusiker Martin Neu an der Orgel musikalisch umrahmt.

Dekan Hermann Friedl begrüßte die zahlreichen Gäste aus kirchlichen und gesellschaftlich-politischen Kreisen. Tragende Säulen seien Kirchengemeinden und Seelsorgeeinheiten zum einen und kirchliche Einrichtungen, aber auch eine Vielzahl von ehrenamtlichen und hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich engagieren, die dieses Dekanat mitgestalten und tragen und die ihre ganze Zeit, ihre Kreativität und Kraft mit investieren.

In seiner Festansprache rief Domkapitular Matthäus Karrer dazu auf, Gott erfahrbarer zu machen. Er verglich den Auftrag der Kirche mit dem Evangelium das wir an Ostern hören, der Emausgeschichte. Es gehe darum, sich mit den Menschen auf den Weg zu machen, mit ihnen unterwegs zu sein, sie nicht einfach zu belehren und den Weg zu zeigen, sondern mitzugehen, im Gespräch bleiben, genau hinzuhören.

Raphael Schäfer, der im Dekanat für die Seelsorge von Menschen mit Behinderung zuständig ist, lud die Gäste ein, gemeinsam aus vielen Steinen einen Torbogen zu gestalten, in dem jeder Stein unersetzbar ist, sinnbildlich für jeden Menschen. Richtig zusammengefügt würden die einzelnen Steine ein stabiles Ganzes ergeben, wobei jeder Stein und das Miteinander wichtig seien.

Dr. Georg Obieglo, Zweiter Vorsitzender des Dekanatsrates machte deutlich, dass die Fusion vor zehn Jahren nicht einfach war. Er warnte vor der Gefahr, dass kirchliche Feiern wie Kommunion, Hochzeiten und Taufen nur noch als familiäre Events wahrgenommen werden und mahnte zur Rückbesinnung.

Grußworte sprachen Landrat Thomas Reumann und Dekan Marcus Keinath vom evangelischen Kirchenbezirk Reutlingen, der hervorhob, dass die katholische und die evangelische Kirche in einem herzlichen Miteinander freundschaftlich, ja geschwisterlich ökumenisch zusammenleben, feiern und arbeiten. Für den Landrat ist es wichtig, dass wir zusammenstehen und die Freiheit und den Frieden, in dem wir seit über 70 Jahren in Deutschland, in einem vereinten Europa leben dürfen, gemeinsam Wert schätzen und dort, wo es nötig sei, aber auch mit aller Konsequenz verteidigen.

Durch den Torbogen verließen alle Gäste unsere Pfarrkirche St. Martin und feierten anschließend im Gemeindezentrum weiter.

Krippenbesuch in St. Martin

Es lohnt sich. Sie ist wirklich ein Schmuckstück, die Krippe in St. Martin. Vom Südtiroler Künstler Erich Pircher gestaltet steht sie wieder in der Pfarrkirche St. Martin bis zum 2. Februar 2017.

Sie ist zeigt den Geburtsort von Jesus nicht in einem Stall, sondern in einem von der Natur geschaffenen Unterstand. Die Hirten kommen von den Feldern, um sich von der Wahrheit der Verkündigung zu überzeugen. Im Hintergrund ist ein Teil der Ortschaft Großengstingen zu sehen, perspektivisch klein dargestellt und übermittelt so die Botschaft des ehemaligen Pfarrers Anton Scheible: Bethlehem ist überall, also auch auf der Alb. Er selbst ist dargestellt mit Soutane und mit Kindern auf dem Weg zur Krippe. Lassen Sie sich bezaubern von dem Dateilreichtum der Figuren, von der Farbkraft und von der Botschaft, dass Gott Mensch geworden ist.

Sie können auch Weihnachtskarten erwerben, die Sie dann im kommenden Jahr an Ihre Lieben schicken können.

Vorbereitung auf die Erstkommunion 2017

Am Weißen Sonntag, 23.04.2017, feiern wir in St. Martin das Fest der Erstkommunion.
Der erste Elternabend zur Erstkommunionvorbereitung findet am 7. November, 19.30 Uhr im Gemeindezentrum statt. Dazu sind alle Eltern, deren Kinder momentan die 3. Grundschulklasse besuchen, herzlich eingeladen. Wir werden uns Gedanken machen über die Inhalte und Struktur der Erstkommunionvorbereitung und natürlich alle wichtigen Fragen zu klären versuchen!
Am Sonntag, 13. November, um 09.00 Uhr, sind alle Erstkommunionkinder und deren Eltern zum Auftaktgottesdienst und einer kleinen Vorstellungsrunde in den Gottesdienst in St. Martin eingeladen.

Primiz von Florian Rein

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Die Kirchengemeinde St. Martin hat sich sehr über die Feier der Primiz von Florian Rein gefreut. Es war ein sehr schönes und ergreifendes Fest, als der am Tag zuvor im Hohen Dom zu Regensburg geweihte Priester seinen ersten Gottesdienst in seiner Heimatgemeinde zelebriert hat.

Die Kirchengemeinde und ganz besonders Florian Rein bedanken sich bei allen, die zum Gelingen des wunderschönen Tages beigetragen haben. An erster Stelle bei der Delegation, die für die Kirchengemeinde St. Martin am Tag zuvor in Regensburg war, um Florian bei der Priesterweihe zu begleiten. Sie wurde als Gruppe mit dem weitesten Anreiseweg von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer eigens erwähnt.

Ein großer Dank an alle Gruppen und Christen, die sich zum Gelingen des Tages beigetragen und Arbeit auf sich genommen haben:

Der Festausschuss des Kirchengemeinderates für seine gute Arbeit bereits weit im Vorfeld des Festtages einschließlich der freiwilligen Helfer bei der Prozession und in der Kirche, die Mesnerin, ihre Familie und den Helferinnen und Helfern, die sie unterstützt haben bei der wunderschönen Ausschmückung des Kirchenraumes, die Ministranten beim Gottesdienst und die Miniband am Nachmittag, der Kirchenchor und die Organistin für die festliche Mitgestaltung des Gottesdienstes, Inge Krämer-Hipp und ihr Team bei der Betreuung der Gottesdienstbesucher im Gemeindezentrum und ihrer Arbeit und Bewirtung für den Empfang nach dem Gottesdienst, die Freiwillige Feuerwehr mit ihrer Unterstützung in der Ablauforganisation und ihrer Abordnung bei der Prozession, die Vereine mit ihren Fahnenabordnungen, die Schwäbische Alb Musikanten für ihre feierliche Begleitung der Prozession und der musikalischen Ausschmückung des Empfanges nach dem Gottesdienst, der Bauhof der Gemeinde für seine Unterstützung und die Anwohnern der Jahn- und der Grieserstraße für die Ausschmückung des Prozessionsweges. Unserem ehemaligen Pfarrer Bernard Backenstrass danken wir für seine Bereitschaft, die Primizpredigt für den Neupriester zu halten, der Familie Beitner danken wir für ihren großen und zeitintensiven Einsatz und ihre Ideen zur Gestaltung des Festtages und nicht zuletzt allen, die die Primiz mitgefeiert und zu einem wirklich großen und gelungenen Fest haben werden lassen.

Wir als Kirchengemeinde möchten uns ganz herzlich bedanken bei Florian Rein, dass wir mit ihm gemeinsam den Primizgottesdienst haben feiern dürfen und er uns damit einen unvergesslichen Tag geschenkt hat, an den wir bestimmt lange zurückdenken werden.

Florian Rein wird demnächst seine Vikarszeit als Kaplan in der Pfarrei Mariä Himmelfahrt Bad Kötzting im Bayrischen Wald beginnen.